McJob IV
Patientin in einer psychiatrischen Praxis, in einem geschlossenen Raum zusammen mit einer Arzthelferin:
Patientin: GIBT ES HIER DENN ÜBERHAUPT KEINE MÄNNER? WIE KANN MAN DAS DENN NUR AUSHALTEN?!
Arzthelferin: (unverständlich)
Patientin (wohl die Arzthelferin meinend): WIE KANN MAN NUR SO ALT SEIN?!
Arzthelferin: (unverständlich)
Patientin: JETZT HABEN SIE MICH ABER BELEIDIGT!
„nicht nur musikalisch Akzente setzende Spitzenmusiker“ II
Ove Volquartz, Vorsitzender des Vereins Jazzfestival Göttingen:
Wir wollen ihn [Gilad Atzmon, VR] als Musiker haben, nicht als Politiker. Und uns steht es nicht zu, einem Musiker ein temporäres Berufsverbot zu erteilen.
Jenseits der orginellen Idee, das Nichteinladen oder Ausladen eines Musikers würde bereits ein „temporäres Berufsverbot“ darstellen, ist zu hoffen, dass es keine Nazi-Jazzer gibt, sonst müsste das Jazzfestival Göttingen auch sie – schweren Herzens und nach konstruktiver Diskussion mit der örtlichen Vorsitzenden der Jüdischen Kultusgemeinde, deren Gegenpositionen man gut würde verstehen können – auftreten lassen.
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Mehr zu dem Vorgang beim [a:ka] Göttingen
„nicht nur musikalisch Akzente setzende Spitzenmusiker“
Webseite des Göttinger Jazzfestivals:
Und mit Django Bates‘ Belovèd Bird und Gilad Atzmon & Orient House Ensemble kommen 56 Jahre nach dem Tod des Bebop-Pioniers Charlie Parker zwei unverkennbar in dessen Tradition stehende, nicht nur musikalisch Akzente setzende Spitzenmusiker nach Göttingen.
Bei Gilad Atzmon sind die Akzente so heftig, dass sogar antizionistische Mitstreiter sich von ihm distanzieren:
“We must begin to take the accusation that the Jewish people are trying to control the world very seriously…. …. American Jewry makes any debate on whether the ‘Protocols of the elder of Zion’ are an authentic document or rather a forgery irrelevant. American Jews do try to control the world, by proxy… I would suggest that perhaps we should face it once and for all: the Jews were responsible for the killing of Jesus who, by the way, was himself a Palestinian Jew.” (Quelle)
Was Django Bates darüber denkt, dass seine Akzente mit denen von Gilad Atzmon vom Göttinger Jazzfestival in einen Satz gepackt worden sind, ist nicht überliefert.
Wie das ZDF über die Roma-Verfolgung in Bulgarien berichtet
Dieser Heute-Bericht nimmt konsequent die Perspektive der Täter ein, Opfer kommen nicht einmal zu Wort – dafür umso mehr die Verfolger, die ihre Taten rationalisieren dürfen. Ein nach Meinung des Packs absichtlicher tödlicher Verkehrsunfall, ein reicher Rom und Diebstähle werden aufgeführt, um die Pogrome zu „erklären“, gleichzeitig spart sich das ZDF jeden Versuch, Mitgefühl für die Angegriffenen zu erzeugen.
Einfach widerlich.
Kommunikationsexperten IV
Was Christl Lang wohl „getilgt“ hat, als sie auf den Send-Button bei pr-inside.com gedrückt hat? War sie vielleicht gerade „frisch verliebt“ und hat deshalb nur die „positiven Anteile“ gesehen bei gleichzeitigem Negieren der „durchaus auch vorhandenen Schattenseiten“? Oder hatte sie gerade einen „Streit“, durch den ihr die „Wahrnehmung“ etwas verrutscht ist?
Vernünftig jedenfalls, dass Lang auf „langfristigen Erfolg“ setzt, denn ihr kurzfristiger Profit dürfte durch obige Pressemeldung nicht entscheidend befördert werden.
Frau ist Visionär:
Seit vielen Jahren frage ich mich, wie unser aller Alltag aussähe, wenn die Methoden, die ich Menschen im Businesskontext seit 20 Jahren in Seminaren und Workshops vermittle, bereits in den Schulen angeboten würden, sagt Lang, Inhaberin des Münchner Weiterbildung Instituts On Course & Partner.
Würden Langs Methoden „seit 20 Jahren“ in der Schule angeboten, die Zeichenkodierung des Alltags wäre sicher eine andere.
Industriekultur Rhein-Main

(Rüsselsheim, Bild von und thx an scw; vgl. auch hier; einer Zuschrift zufolge war das Denkmal in der Vergangenheit meist mit Farbe verschmiert)
Achsenreferenz XI – Vaclav Klaus
Vaclav Klaus, gerne und oft zitiert bei achgut.de: Gegner gleicher Rechte für Homosexuelle („Vor Homosexualismus fürchte ich mich genauso wie vor anderen modernen Ismen.“)
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(Die Serie „Achsenreferenz“ beschäftigt sich mit den Quellen, aus denen die Autoren der „Achse des Guten“ – primär Benny Peiser, Michael Miersch und Dirk Maxeiner – zitieren, die sich mit dem Thema „Klimawandel“ beschäftigen. Hier geht es nicht um eine „inhaltliche“ Auseinandersetzung dessen, was diese Leute sagen, sondern um die Frage, was die von Maxeiner/Miersch/Peiser zitierten Autoren sonst noch öffentlich denken. Dabei interessieren mich weniger durchschnittliche bürgerliche Liberale, die halt die Interessen der Öl- und Kohleindustrie vertreten, sondern die Ränder des bürgerlichen Mainstreams – Sympathisanten des Kreationismus, Leugner der Gesundheitsschädlichkeit von Asbest oder Zigaretten, Rassisten und Homophobe etc., die sich u.a. auch den „Klimaskeptizismus“ auf die Fahne geschrieben haben. Sie werden auf der „Achse des Guten“ in aller Unschuld zitiert, natürlich im Namen der „Freiheit“ und des „Unideologischen“.)
Achsenreferenz X – William Happer
William Happer, empfohlen von Benny Peiser: verglich Wissenschaftler, die die Ursache der globalen Erwärmung im anthropogenen CO2-Auststoß sehen, mit Nazis und Antisemiten. Da u.a. Peisers Achsenkollege Dirk Maxeiner sich bereits – z.T. durchaus berechtigt – über problematische Vergleiche von „Klimahysterikern“ empört hat, warte ich nun, vermutlich vergeblich, auf moralisches Entsetzen über William Happer und die Tatsache, dass er affirmativ auf der „Achse des Guten“ zitiert wird.
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(Die Serie „Achsenreferenz“ beschäftigt sich mit den Quellen, aus denen die Autoren der „Achse des Guten“ – primär Benny Peiser, Michael Miersch und Dirk Maxeiner – zitieren, die sich mit dem Thema „Klimawandel“ beschäftigen. Hier geht es nicht um eine „inhaltliche“ Auseinandersetzung dessen, was diese Leute sagen, sondern um die Frage, was die von Maxeiner/Miersch/Peiser zitierten Autoren sonst noch öffentlich denken. Dabei interessieren mich weniger durchschnittliche bürgerliche Liberale, die halt die Interessen der Öl- und Kohleindustrie vertreten, sondern die Ränder des bürgerlichen Mainstreams – Sympathisanten des Kreationismus, Leugner der Gesundheitsschädlichkeit von Asbest oder Zigaretten, Rassisten und Homophobe etc., die sich u.a. auch den „Klimaskeptizismus“ auf die Fahne geschrieben haben. Sie werden auf der „Achse des Guten“ in aller Unschuld zitiert, natürlich im Namen der „Freiheit“ und des „Unideologischen“.)

