Volker Radke

…bis man ihr das anmerkt

Archiv für Januar 2007

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10 Tage Urlaub, bin am 8. Februar wieder da.

Geschrieben von Volker Radke

Samstag, Januar 27, 2007 um 9:44

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Zeitfalle

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Geschrieben von Volker Radke

Freitag, Januar 26, 2007 um 11:49

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Entwicklung des Spamaufkommens in Weblogs

mit 2 Kommentaren

Statistik des Spamblockers Akismet, man beachte den Peak zur Weihnachtszeit

Nachdem ich trotz „Did you pass Math?“ und „Bad Behaviour“ immer noch gezwungen war, Spam manuell zu löschen – und das, obwohl bei mir eigentlich nur registrierte Benutzer kommentieren dürfen – habe ich die beiden wieder deaktiviert und versuche es die nächsten Tage mit Akismet. Wenigstens kann ich dort überwachen, ob auch legitime Komentare geblockt werden.

Geschrieben von Volker Radke

Dienstag, Januar 23, 2007 um 11:18

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Gaffer

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Gestern eine Zeit lang Sturm-TV geschaut, (jetzt nicht mehr) heimlich gehofft zu sehen, dass es einen dieser eingebetteten Orkan-Berichterstatter mal wegweht. Am besten gefallen hat mir, wie die Moderatorin des ZDF-Mittagsmagazins dem Außendienstler den mütterlichen Tipp gegeben hat, sich doch am Geländer festzuhalten. So ist das also, wenn man in der Hackordnung des Senders ganz unten ist.

Geschrieben von Volker Radke

Freitag, Januar 19, 2007 um 10:53

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Winners of 9/11: German Banks

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German Foreign Policy:

>>Mit neuartigen Finanzdienstleistungen zielen deutsche Banken und Versicherungsgesellschaften auf Milliardengewinne in der islamischen Welt. Trotz der großen Armut in zahlreichen Staaten Nordafrikas, des Mittleren Ostens und Südostasiens besitzen die Wohlhabenden unter den rund 1,4 Milliarden Muslimen weltweit ein Vermögen von fast zwei Billionen Euro, heißt es in deutschen Finanzkreisen. Der hohe Ölpreis lässt diese Eliten steigenden Reichtum erwarten. Wer Finanzdienstleistungen anbiete, die islamischen Gepflogenheiten entsprechen, könne beim Zugriff auf den Milliardenmarkt einen deutlichen Vorteil erzielen, berichten westliche Experten. Dabei geht es um besondere Bestimmungen des Islam, unter anderem um ein Zinsverbot. Deutsche Finanzkonzerne wollen ihre Position in den gewinnversprechenden Märkten der islamischen Welt ausbauen, hoffen auf politische Vorteile gegenüber der US-Konkurrenz und stärken bereits bestehende schariakonforme Geschäftsbereiche. Eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank expandiert in den Erdölstaaten am Persischen Golf und will weltgrößter Anbieter im „Islamic Banking“ werden.

[...]

Die deutschen Finanzkonzerne setzen beim Wettlauf um die Erschließung des Milliardenmarktes auf einen politischen Vorteil insbesondere gegenüber der US-Konkurrenz. Finanzierungsformen, die mit viel Kreativität das Zinsverbot des Islam umgehen, seien besonders bei jenen Kunden aus der Golfregion gefragt, die ihr Kapital seit dem 11. September 2001 aus den USA abgezogen haben und stattdessen in Europa und Asien investieren, heißt es. Als Vorreiter tritt Deutschlands größtes Geldhaus, die Deutsche Bank, auf. Sie ist seit über 100 Jahren in der Region präsent und finanzierte zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Bau der „Bagdad-Bahn“ von Istanbul in die irakische Hauptstadt – damals ein wichtiges Instrument der deutschen Mittelostexpansion.[3] In der Golfmonarchie Bahrain hat die Bank seit 30 Jahren eine Filiale, die heute millionenschwere Anleihen für islamische Investoren entwickelt. Seit Dezember bietet die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank, die DWS, in Bahrain und in den Vereinigten Arabischen Emiraten schariakonforme Publikums- und Hedgefonds sowie Rentenpapiere an. Die mit Islam-Gelehrten aus London entwickelten „Noor Islamic Funds“ konzentrieren sich auf Investitionen in den Bereichen Öl, Edelmetall oder Kleidung. Nach gründlicher Prüfung durch die Gelehrten blieb eine Auswahl von rund 7.000 islamkonformen Aktien übrig. Das Bankhaus peilt für die neuen Produkte ein Wachstum im zweistelligen Bereich an; in diesem Jahr soll das Angebot auch in anderen Ländern des Mittleren Ostens sowie in Asien und Europa vertrieben werden. Die Tochtergesellschaft der Deutschen Bank will damit der weltgrößte Anbieter im „Islamic Banking“ werden…<<

Geschrieben von Volker Radke

Donnerstag, Januar 18, 2007 um 9:56

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Meta Tag Spam

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Manche Leute wollen Traffic um jeden Preis, haben jedoch jedoch noch nicht mal Lust, sich ihre Website selbst anzuschauen:

Bei Sopos ist hier durch ein Missgeschick ein Teil des html-Headers in die body-Sektion der Seite gerutscht: Anscheinend missbraucht Sopos – vermutlich mit Hilfe eines Skripts – grundsätzlich das keywords-Tag des Headers, um die eigenen Chancen bei Suchmaschinen zu erhöhen, was seit den 90ern jedoch nicht mehr so einfach ist.
Auch der Humor im html-Code ist vom Feinsten:

div class=“fucknetscape“>Schockschwerenot! Der von Ihnen benutzte Internetbrowser stellt Cascading Style Sheets nicht oder – wie Netscape 4 – falsch dar. Unsere Seiten werden somit weder in dem von uns beabsichtigten Layout dargestellt, noch werden Sie diese zufriedenstellend lesen oder navigieren können.
Wir empfehlen Ihnen nicht nur für unsere Internet-Seiten, auf einen anderen Browser umzusteigen – z.B. Netscape 6/Mozilla, Opera, konqueror.

Und ich war mir so sicher, dass die mit dem Internet Explorer und Frontpage unterwegs sind.

[Mittlerweile ist der Fehler behoben, die kindischen Bemerkungen im Quelltext sind allerdings immer noch zu finden]

Geschrieben von Volker Radke

Dienstag, Januar 16, 2007 um 9:34

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Did you pass Math?

mit 5 Kommentaren

Wegen zunehmenden Kommentarspams teste ich ein WordPress-Plugin, das vor dem Posten um die Lösung einer einfachen Mathe-Aufgabe bittet. Falls es Probleme gibt, bitte ich um Benachrichtigung, sollte jedoch halbwegs selbsterklärend sein.

Geschrieben von Volker Radke

Freitag, Januar 12, 2007 um 10:09

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Danke für die Flugblätter II

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Eine der beiden Nachfolgeorganisationen der Gruppe Kritik und Praxis begreift ihren „Namen als Verpflichtung“:

»Theorie.Organisation.Praxis (TOP)«. Deshalb sehen wir die Aufgabe einer antinationalen, emanzipatorischen Linken unter anderem auch darin, sich in diese Kämpfe hineinzubegeben, ohne dabei jedoch jeden Blödsinn mitzumachen. Wir begreifen den Aufruf zum Protest gegen den G8-Gipfel als Möglichkeit, unsere Kritik an dem falschen Ganzen denjenigen nahe zu bringen, die für uns erreichbar sind.

So verständlich der Wunsch nach Abgrenzung und Rückzug angesichts mancher Standpunkte in der Antiglobalisierungsbewegung auch sein mag: Bei aller Kritik am Zustand der »Bewegung« findet sich dort doch zumindest ein Resonanzboden für unsere Überzeugungen. Wer nicht vor den Zuständen kapitalistischer Normalität kapitulieren will, ist zum Handeln verpflichtet. In diesem Sinne werden wir uns an den Protesten beteiligen. (Hervorhebungen VR)

Man muss schon ein ziemlich autoritärer Charakter sein, um sich von Leuten agitieren zu lassen, für die man Teil eines „Resonanzbodens“ ist. Will man bei „TOP“ (sprich: wir oben, zu Agitierende unten) auch vernünftige Menschen erreichen, empfielt es sich, ihnen diesen Text schon mal dezent vorzuenthalten.

Geschrieben von Volker Radke

Freitag, Januar 12, 2007 um 10:18

Veröffentlicht in Politik

Militärische Logik II

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Ulrich Sahm (NTV) über angebliche Pläne Israels, die iranischen Nuklearanlagen zu zerstören:

>>…Nur mit einem Halbsatz erwähnen die Autoren, dass die israelischen Flugzeuge auch nach Iran gelangen müssten. „Eine Route führt über die Türkei“, heißt es in dem Artikel, ohne die anderen Routen zu erwähnen.

Das prüft man am Besten mit einer Weltkarte: Zwischen Iran und Israel liegen der Nato-Partner Türkei, das feindselige Syrien, das befreundete Jordanien und der von den Amerikanern militärisch besetzte Irak. Die Israelis müssten also entweder ihre strategische Allianz mit der Türkei oder den Friedensvertrag mit Jordanien aufs Spiel setzen, wenn sie diese Länder unangemeldet mit Kampfflugzeugen über tausende Kilometer hinweg überfliegen. Syrien dürfte kaum stillhalten. Und ob die Amerikaner so blind sind, Ufos aus Israel in Richtung Iran fliegend nicht zu bemerken, dürfte eher fraglich sein. Und falls die Amerikaner das „sehen“ oder gar informiert werden, könnten sie auch selber von ihren Flugzeugträgern aus mit den gleichen Waffen und gleicher Methode die Aktion ausführen, ohne tausende Kilometer weit fliegen zu müssen.

Immerhin hat die „Sunday Times“ bei ihrem neuen Artikel über einen vermeintlich geplanten israelischen Schlag gegen Iran ein völlig abstruses Element weggelassen. Damals hieß es, dass Israel per Hubschrauber ganze dreitausend Kilometer weit Bodentruppen schicken werde, um nach dem Bombardement „aufzuräumen“. Das entspräche einem Hubschrauberflug von Berlin nach Sizilien ohne Pause, ohne Auftanken und das noch unbemerkt über Feindesland hinweg. Ebenso behauptete die Zeitung damals, dass nur Israel über ausreichend Soldaten verfüge, eine derartige Aktion durchzuführen. Eine kurze Recherche bei einschlägigen strategischen Instituten ergab, dass die Amerikaner etwa genauso viele Militärs im Irak stationiert haben wie es insgesamt Soldaten in der israelischen Armee gibt – Marine, Bodentruppen, Artillerie, Panzerfahrer und Koscher-Inspektoren in den Militärküchen eingeschlossen.<<

Geschrieben von Volker Radke

Mittwoch, Januar 10, 2007 um 10:46

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Deutsche Interessen gegen Israel III

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German Foreign Policy:

>>Nach dem Treffen von Bundeskanzlerin Merkel und US-Präsident Bush kündigt die Bundesregierung eine neue Einflussoffensive im Nahen und Mittleren Osten an. Im östlichen Mittelmeergebiet habe Washington deutsche Interessen in Zukunft stärker zu berücksichtigen, verlangt Berlin; ferner soll die Wirtschaftsexpansion in die arabischen Golfstaaten beschleunigt werden. Bundeskanzlerin Merkel wird die Region in wenigen Wochen bereisen. Neue Auseinandersetzungen deuten sich in der Iran-Politik an, die im Zentrum der Münchner Sicherheitskonferenz (9. bis 11. Februar) stehen wird. Teheran hat angekündigt, seinen Außenhandel vom Dollar auf den Euro umzustellen, bedroht damit die wirtschaftliche Position der USA und umwirbt die Europäische Union. Während die Kanzlerin US-Präsident Bush zum Verzicht auf einen militärischen Alleingang gegen den Iran aufgefordert hat, dringen Regierungsberater auf eine engere Kooperation zwischen den westlichen Hegemonialmächten. Wenn Berlin und Washington sich nicht einigten, könne der Iran zu einem Land „mit überregionaler Bedeutung“ werden, heißt es bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).

[...]

Die Regierung des Landes hat am 18. Dezember angekündigt, ihren Außenhandel zukünftig nicht mehr in US-Dollar, sondern in Euro abzuwickeln. Dies gilt auch für die Ölexporte. Wie der Iran-Experte Bahman Nirumand [7] urteilt, trägt die Entscheidung der immer engeren wirtschaftlichen Anbindung des Landes an die EU Rechnung und soll vor allem Finanzeinbußen vermeiden, die gegenwärtig durch den schwachen Dollarkurs entstehen – die Erdölerlöse werden in Dollar kassiert, während ein Großteil der Importe in teuren Euro bezahlt werden muss. Identische Nachteile führen auch in anderen Erdölstaaten, die ihre Importe aus Deutschland und der EU beziehen, zu gleichgerichteten Überlegungen. „Sollten weitere Länder dem Beispiel Irans folgen, wäre dies ein enormer Schlag gegen die Wirtschaft der USA“, erklärt Iran-Experte Nirumand<<

(Anmerkung: Der Artikel enthält jenseits der zitierten Passagen im Abschnitt „Bodenlos“ Aussagen, deren Intentionalität ich ganz und gar nicht zustimmen kann.)

Geschrieben von Volker Radke

Dienstag, Januar 9, 2007 um 10:10

Veröffentlicht in Politik