Archiv für Januar 2007
Militärische Logik
>>…Ahmadinedschads ständige Verweise auf die Notwendigkeit, Israel zu zerstören, und seine Leugnung des ersten Holocaust lassen darauf schließen, dass dieser Mann besessen ist. Das hat er mit den Mullahs gemeinsam. Sie alle sind mit den Lehren von Khomeini aufgewachsen, einem äußerst produktiven Antisemiten, der oft gegen den „kleinen Satan“ Israel schäumte. Ahmadinedschad ist gewillt, vieles aufs Spiel zu setzen – die Zukunft des Iran oder sogar des gesamten muslimischen Nahen Osten als Einsatz für die Zerstörung Israels. Zweifellos glaubt er, dass Allah den Iran irgendwie vor einer atomaren Antwort der Israelis oder einem amerikanischen Gegenschlag bewahren wird. Lässt man Allah beiseite, glaubt er womöglich, dass seine Raketen den jüdischen Staat dermaßen einäschern werden, dass sie die israelische Führung und die landgestützten Nuklearstützpunkte ausschalten und die Kommandanten der nuklear bewaffneten U-Boote demoralisieren oder verwirren, so dass Israel nicht mehr antworten kann. Und bei seiner tiefen Verachtung für den schwachbrüstigen Westen ist unwahrscheinlich, dass er die Drohung einer amerikanischen nuklearen Vergeltung ernst nimmt.
Oder er mag einen Gegenschlag in Rechnung stellen und gewillt sein, den Preis zu zahlen. Sein Mentor Khomeini fasste in einer Rede in Qom 1980 zusammen: „Wir beten nicht den Iran an, wir beten Allah an … ich sage, soll dieses Land (der Iran) brennen. Ich sage, soll dieses Land in Rauch aufgehen, vorausgesetzt, der Islam erweist sich als siegreich.“ Diese Anhänger eines Todeskults würden sogar das Opfer der Heimat hinnehmen, wenn das Ergebnis die Zerstörung Israels ist.
Im vergangen Sommer versagte Israel in einem 34-tägigen Miniaturkrieg gegen eine kleine, vom Iran gestützte Guerillabewegung von libanesischen Fundamentalisten. Dieser Miniaturkrieg hat die Führung Israels gründlich demoralisiert. Seit damals haben die israelischen Minister und Generäle wie ihre Kollegen im Westen verdrießlich zugesehen, wie die Patrone der Hisbollah sich mit den Waffen des Weltuntergangs versorgt haben. Auf perverse Weise mögen die israelischen Führer sogar froh über den Druck gewesen sein, den der Westen auf sie ausübte, als er sie zur Zurückhaltung aufforderte. Sehr wahrscheinlich wollten sie den Versicherungen glauben, irgendwer – die Uno, der G 7-Gipfel – würde irgendwie die radioaktiven Kastanien aus dem Feuer holen. Manche fielen sogar auf die abwegige Vorstellung herein, eine Revolution der säkularen Mittelklasse in Teheran würde die irren Mullahs letztlich aufhalten. Wichtiger ist: Das iranische Atomprogramm stellte für ein Land mit Israels begrenzten konventionellen Mitteln eine unendlich komplexe Herausforderung dar. Die Iraner hatten vom Erfolg der israelischen Luftwaffe gelernt, der es 1981 gelang, den irakischen Reaktor Osirak zu zerstören – sie vergruben ihre Atomeinrichtungen in doppelter Ausführung tief unter der Erde. Auch nur die bekannten iranischen Atomanlagen mithilfe konventioneller Waffen zu zerstören, würde eine Luftwaffe von der Größe der amerikanischen erfordern, die einen Monat lang rund um die Uhr bombardiert.
Binnen kurzem sah sich die unfähige Führung in Jerusalem also mit einem Weltuntergangsszenario konfrontiert: Entweder sie startet einen wenig Erfolg versprechenden konventionellen Angriff – oder einen nuklearen Präventivschlag. Hätte sie dafür den Mut? Würde ihre Entschlossenheit, Israel zu retten, sich darauf erstrecken, präventiv Millionen Iraner zu töten? Das Dilemma ist schon vor langer Zeit von einem weisen israelischen General beschrieben worden: Israels Nuklearwaffen sind unbrauchbar. Man kann sie nur „zu früh“ oder „zu spät“ benutzen. Den „richtigen Zeitpunkt“ wird es nie geben. Also wird die israelische Führung ihre Zähne zusammenbeißen und hoffen, dass die Dinge sich irgendwie gut entwickeln. Vielleicht werden die Iraner sich ja „rational“ benehmen, wenn sie die Bombe haben?
Aber die Iraner werden von einer höheren Logik getrieben. Und sie werden ihre Raketen zünden. Und wie im ersten Holocaust wird die internationale Gemeinschaft nichts tun. Für Israel wird alles in ein paar Minuten vorbei sein. Wenn die Shihabs gefallen sind, wird die Welt Rettungsschiffe und medizinische Hilfe für die nur leicht Verbrannten schicken. Sie wird den Iran nicht nuklear auslöschen. Zu welchem Zweck denn und um welchen Preis? Eine nukleare Antwort der Amerikaner würde den Krieg der Kulturen noch schlimmer und umfassender machen. Und sie würde natürlich Israel nicht zurückbringen…<<
Gcache for Firefox 2.0.x
I’ve taken the liberty to update the fabulous Gcache extension for Firefox so it can be used with the most recent Firefox 2.0. All praise goes to the original author Kristof Polleunis who did all the work (I only had to change one line so the extension is accepted by Firefox 2.0).
Download Gcache (English)
Download Gcache (deutsch)
Die unterdrückte Randgruppe der Klimaskeptiker
Seattle Post Intelligencer:
>>Following on Dateline Earth’s last post, about global warming skeptic Pat Michaels‘ getting paid by the coal industry, we feel compelled to relate this tale told by Peter Dykstra of CNN Friday in New York City at an Environmental Journalism Television Summit put on by the Knight Center for Environmental Journalism and the Society of Environmental Journalists:
It seems that Michaels called Dykstra to complain that the network doesn’t do enough to bring out the side of those who question the thesis that human industrial and transportation activity is warming the globe. Dykstra politely disagreed, but he was curious. So he took the time to look up all of the network’s pieces on the topic.
The expert CNN quoted most? Dr. Patrick Michaels. By a factor of two. He fills the false journalistic need for balance on the topic, Dykstra contends….<<