Buchmesse again
>>Begleitet von Protesten ist am gestrigen Dienstag die Frankfurter Buchmesse eröffnet worden. Anlass der Irritationen ist der diesjährige „Ehrengast“ der Buchmesse, die „katalanische Kultur“. Galten Frankfurter Würdigungen bislang souveränen Staaten oder Staatengruppen, steht diesmal Katalonien im Zentrum des Ereignisses, ein Autonomiegebiet Spaniens mit Sezessionsabsichten. Für Unmut sorgt vor allem die Auswahl der Schriftsteller, die den „Ehrengast“ repräsentieren: In Frankfurt sind ausschließlich Autoren zugegen, die das katalanische Idiom anstelle der spanischen Sprache pflegen. Dies entspricht dem Ziel der Sezessionsregierung, die das Spanische aus der Region verdrängen will, urteilt Antonio Robles, Parlamentsabgeordneter aus Barcelona, gegenüber dieser Redaktion. Der Versuch, die weltweit größte Buch- und Medienmesse zum Instrument separatistischer Unternehmungen zu machen, stößt auf scharfe Kritik. Katalanische Separatisten finden zwar seit Jahren Unterstützung in der Bundesrepublik, vor allem durch die Partei „Bündnis 90/Die Grünen“. Dem aktuellen Vorgang kommt jedoch besondere Bedeutung zu, da die Buchmesse zu ihren offiziellen „Partnern“ auch das Auswärtige Amt zählt…<<
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Thomas v.d. Osten-Sacken, Jungle World:
>>…Da Fontcuberta offenbar gerne googelt, hat er, wie die Bildunterschrift zu »El Mur« erklärt, das Bild aus unzähligen, im Internet gefundenen Digitalbildern zusammengesetzt: »Das Foto wurde mittels einer Fotomosaik-Freeware modifiziert, die mit der Google-Bildersuche gekoppelt wurde. Das resultierende Bild setzt sich aus zehntausenden Fotos zusammen, die im Internet aufzufinden sind, wenn die Namen aller nationalsozialistischen Konzentrationslager als Suchkriterien angewandt werden. Die Liste enthält die Begriffe: Arbeitsdorf, Auschwitz-Birkenau, Barduffos, Belzec, Bergen-Belsen (dann werden sie alle alphabetisch aufgezählt, Anm. d. Verf.).«
Die Summe aller Konzentrationslager, in denen sechs Millionen Juden vernichtet wurden, setzt der katalanische Künstler also gleich mit einem Sperrzaun, dessen erklärtes Ziel es ist, gerade weitere Morde an Juden zu verhindern, also Leben zu retten, nicht zu vernichten. Und ausgerechnet dieses Foto wurde als eines von zweien unter allen vorliegenden ausgewählt, um im Begeleitprogrammheft der Buchmesse abgedruckt zu werden. Dies alles ist umso brisanter, als der letzte antisemitische Skandal, den es bei der Buchmesse gegeben hat, gerade einmal drei Jahre zurückliegt. Damals gastierte die »arabische Welt«, repräsentiert von der Diktatorentruppe namens »Arabische Liga«, auf der Buchmesse. Zur Eröffnung sprach unter anderem der Holocaustleugner und bekennende Antisemit Mohammad Salmawy….<<
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[...] [1] Carod-Rovira y Antich apoyan en Fráncfort integrar la cultura valenciana en la catalana; lasprovincias.es 11.10.2007. S. auch Sprachenkampf [2] Wer wir sind; http://www.greens-efa.org [3] s. dazu Die neuen Grenzen Europas [4] http://www.e-f-a.org. Die vollständige Landkarte erhält man durch Klick auf den Kartenausschnitt auf der Eingangsseite. [5] “Financed with the support of the European Parliament”; http://www.e-f-a.org [6] Dort werden vor allem in den schottischen Landesteilen Sezessionsforderungen laut. [7], [8] Gesamttiroler Bewegung: SÜD-TIROLER FREIHEIT nun auch in Nord- und Ost-Tirol aktiv; http://www.suedtiroler-freiheit.com/content/view/191/1/ [9] Basken auf dem Weg in die Unabhängigkeit! Und Süd-Tirol?; http://www.suedtiroler-freiheit.com/content/view/174/38/ Ansonsten berichtet Volker Radke “Buchmesse again” [...]
An den Kopp´ fassen… // riot propaganda
Montag, Oktober 15, 2007 um 5:32