Volker Radke

…bis man ihr das anmerkt

Archiv für Oktober 2007

Glasfaserkabel-Hacker

ohne Kommentare

Dirk Maxeiner, achgut.com:

>>Hacker gegen unbequeme Klimaforscher

Wer bei meinem Eintrag zu “Uups: Neue Reihenfolge der wärmsten Jahre” den Link zu Steve McIntire und seinem Climateaudit durchklickt, der endet im Nichts. Die Seite wurde durch gezielte Angriffe lahmgelegt. Von wem auch immer. McIntire hofft in ein paar Tagen mit einer besseren Firewall wieder online zu sein.Die Seite Surfacestatoions.org von Anthony Watts wurde ebenfalls gehackt, ist aber inzwischen wieder erreichbar.<< (vgl. auch Steve Mcintyre)

Anthony Watts himself:

Steve McIntyre’s Climate Audit is down due to excessive traffic that may have been caused by either or a combination of these things:

1- Rush Limbaugh mentioning the website in Thursday’s Show

2- Denial of Service (DOS) attacks

3- Being Slashdotted the next day

4- All of the above

A new server is being deployed, in the meantime, the story on how Steve McIntyre discovered NASA’s Y2K data processing error is below.

As for surfacestations.org, we are still trying to determine what has occurred.

UPDATE: 8/10/07 9AM The fiber optic cable that serves surfacestations.org has been cut. No ETA on repair yet.

UPDATE 2: 8/10/07 1:30PM The fiber cut was due to a railroad repair gone awry on Southern Pacific between Oakland and Santa Clara, fiber was cut. It is slowly being restored. It affected other places in Northern California too such as Lake Tahoe

Kurze Zusammenfassung für Lesefaule: Climate Audit wurde vielleicht gehackt, vielleicht war’s auch nur hoher Traffic. Surfacestations.org wurde nicht auf die Art gehackt, die Maxeiner meint. Trotzdem weiß Maxeiner genau, dass Hacker gegen “unbequeme Klimaforscher” vorgegangen sind.

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Anderen Paranoia zu unterstellen, nachdem er kurz zuvor kontrafaktisch behauptet hatte, zwei Webseiten eigener Gewährsleute seien von Hackern angegriffen worden, war nicht unbedingt Dirk Maxeiners beste Idee.

Geschrieben von Volker Radke

Freitag, Oktober 5, 2007 um 5:13

Veröffentlicht in Klimawandel, Politik

Arbeitersportverein II

ohne Kommentare

Initiative gegen die Bebauung des Sparbiersportplatzes:

>>Ehemalige Grüne wie Thomas Ebermann kritisieren heute rechte Tendenzen bei der Linkspartei. Sie verschweigen dabei allerdings bewusst ihre eigene Querfront-Politik der 1980er Jahre. Im Kalkül der “Öko-Sozialisten”, die seit Mitte der 70er Jahre Überlegungen darüber anstellten, wie man durch Wahlbeteiligungen Macht & Einfluss erzielen könnte, spielten die “bürgerlichen Kräfte” von Beginn an eine zentrale Rolle, denn es war klar, dass man mit dem eigenen Alternativmilieu allein die 5-Prozent-Hürde nicht würde überspringen können. Man wußte dabei genau, dass es sich bei den anvisierten Bürgern in Wirklichkeit um ein konservatives bis rechtes Publikum handelt, denn Wald- und Naturschutz waren immer schon eine wichtige rechte, letztlich völkische Domäne. Nicht zufällig waren deshalb alle grünen Mini-Parteien und Gruppen, die es in der BRD bis dahin schon reichlich gab (das gilt auch für den 1975 entstandenen “Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland”), rechte Gründungen. 

[…]

Thomas Ebermann saß ab 1987 mit seinem Fraktionskollegen Alfred Mechtersheimer im Bundestag, einem Mann, der vom bayrischen Verfassungsschutz nur wenige Jahre später als „rechtsextrem“ eingestuft wurde. Es ist kein Wunder, dass aus diesem Milieu Leute wie Angelika Beer, Willi Hoss, Christa Nickels, Antje Vollmer, Otto Schily oder Joseph Fischer hervorgingen, und es ist keine Rechtswende, wenn Grüne heute in Altona oder in Frankfurt mit der CDU koalieren. Grüne Querfront-Linke wie Jutta Ditfurth, versuchen nachträglich die Geschichte der Grünen als eine Geschichte des Verrats an linken Idealen darzustellen und ihre Zusammenarbeit mit den Rechten als clevere Taktik zu verharmlosen: „Wir Linken wollten mit der Grünen-Gründung von 1980 verhindern, dass die ökologische Frage von Rechts besetzt und die faschistische Blut-und-Boden-Ideologie modernisiert wurde“. Es ist die selbe Rechtfertigung, die man heute von Politikern der Linkspartei hören kann, die mit rechten Wählern “kein Problem” haben. Allerdings gingen die damaligen Öko-Sozialisten dabei viel weiter als heute DIE LINKE.<<

Geschrieben von Volker Radke

Freitag, Oktober 5, 2007 um 5:11

Veröffentlicht in Personal

Hierarchie der Hassobjekte

ohne Kommentare

Ideologische Verwirrung im Nazi-Blogfeed Altermedia: „Jugendliche mit Migrationshintergrund“ (etwa schwedische?) sollen laut einer Studie homophober sein als ihre deutschen Altersgenossen.

Bei den Kameraden an der Kommentarfront macht sich nun Unsicherheit breit: Sind migrantische Jugendliche ihren deutschen Altersgenossen in Sachen Homophobie überlegen? Sind die Deutschen zu umerzogen, während die Ausländer noch natürlich ungezogen sind? Mehr Ausländer nach Deutschland? Ist Gewalt von heterosexuellen Migranten gegen schwule Deutsche eigentlich ok oder eher nicht?

Michael Kühnen hätte sich an den Kopf gegriffen.

Geschrieben von Volker Radke

Freitag, Oktober 5, 2007 um 5:06

Veröffentlicht in Politik