Volker Radke

…bis man ihr das anmerkt

Schwer anders

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Während Rebecca Maskos noch die wissenschaftliche Debatte über Autismus („Störung“ vs. „Differenz“) referiert, erkennt man bereits anhand der Wortwahl ihre Präferenz:

Für ihre Sicht auf Autismus als bloße Differenz zur Norm bekommen »Auties« und »Aspies« seit einiger Zeit Unterstützung aus der Wissenschaft. Autismus ist eine angeborene Abweichung von der normalen Wahrnehmungs- und Informa­tions­­­verarbeitung, darüber sind sich Neuro­wis­sen­schaft­­ler einig. Leo Kanner, ein Kinderpsychiater aus Baltimore, und der österreichische Kinderarzt Hans Asperger benannten die Störung vor rund 65 Jahren nach dem altgriechischen Wort für »selbst«, autos. Experten fassen alle Formen des Autismus als »autistisches Spektrum« zusammen. Es reicht vom schweren, frühkindlichem »Kanner-Autismus« bis zum milderen, in den ersten Lebensjahren auftretenden »Asperger-Autis­mus«.

Geschrieben von Volker Radke

Mittwoch, April 30, 2008 um 4:04

Veröffentlicht in Psychologie

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