Volker Radke

…bis man ihr das anmerkt

Unter dem Pflasterstrand kam ihm das Hirn abhand

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Reinhard Mohr in einer seiner öligen Kritiken einer x-beliebigen, uninteressanten Fernsehsendung, die man sich nicht anzusehen braucht:

Wären im Laufe dieser Entwicklung die Klassenunterschiede erst einmal verschwunden, so verliere die Herrschaft des Proletariats ihren explizit politischen Charakter. Marx’ Prophezeiung: „An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.“

So sah er aus, der Kommunismus anno 1848. Es hat ihn nie gegeben in der Menschheitsgeschichte. Nicht davor und nicht danach.

Aber:

… es gab die DDR, die vor fast zwanzig Jahren zusammenbrach. Sie hatte sich strikt an Marx’ Vorgaben gehalten.

Bis auf eine Kleinigkeit:

Nur mit der Assoziation freier Individuen hat es nicht geklappt.

Er ist nicht kleinlich, der ex-Sponti und Autor von „Das Deutschlandgefühl“.

Geschrieben von Volker Radke

Mittwoch, November 12, 2008 um 12:11

Veröffentlicht in Politik

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