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	<title>Kommentare zu: Klima und Marktwirtschaft (auch nachkapitalistische)</title>
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	<description>...bis man ihr das anmerkt</description>
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		<title>Von: Das politische Scheitern der Klimaforscher I &#171; Volker Radke</title>
		<link>http://volkerradke.wordpress.com/2008/11/19/klima-und-marktwirtschaft-auch-nachkapitalistische/#comment-114</link>
		<dc:creator>Das politische Scheitern der Klimaforscher I &#171; Volker Radke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 16:22:34 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Planeten führen werden werden, einiges Erhellendes beizutragen (begonnen habe ich hier, hier und hier). Teil dieses Unterfangens muss und wird hoffentlich, as time permits, die Kritik derjenigen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Planeten führen werden werden, einiges Erhellendes beizutragen (begonnen habe ich hier, hier und hier). Teil dieses Unterfangens muss und wird hoffentlich, as time permits, die Kritik derjenigen [...]</p>
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		<title>Von: volkerradke</title>
		<link>http://volkerradke.wordpress.com/2008/11/19/klima-und-marktwirtschaft-auch-nachkapitalistische/#comment-97</link>
		<dc:creator>volkerradke</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 22:24:59 +0000</pubDate>
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		<description>Auch wenn es demnächst einen weltweiten AKW-Bauboom geben würde, würde dies bei einer Bauzeit von mehr als 10 Jahren aus meiner Sicht zu spät kommen, zumal auch der Bau von AKWs ein beträchtliche Menge an CO2 erzeugt. Man müsste um die 1.000 Werke bauen, um einen nennenswerten CO2-Effekt zu erzielen, was derzeit illusorisch ist, ganz zu schweigen von den von Dir erwähnten Endlagerungsproblemen, auch der erhöhten Anfälligkeit gegen Terroristen.
http://www.kuhrt.de/wissen/der-erfundene-boom-zeit-online-012008/
&lt;em&gt;[edit: Einen Ausbau der Kernkraft hast Du natürlich nicht befürwortet, um nicht missverstanden zu werden. Ob es machbar ist, AKWs dicht zu machen und gleichzeitig CO2 massiv einzusparen, kann ich schlecht einschätzen.]&lt;/em&gt;

Sinn stimme ich tatsächlich in seiner Analyse der Marktmechanismen zu. Über den Leakage-Effekt, der als Gegenargument gegen ihn gebracht wurde, könnte man diskutieren, auch wenn ich glaube, dass er zu spät eintreten würde, da Öl und Kohle leider noch zu lange für das Weltklima bequem verfügbar sind.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,587192,00.html

Wohl im Unterschied zu Sinn sehe ich Lösungen derzeit nur jenseits von Marktmechanismen. Sinn möchte letztlich, auch wenn er das nicht zugeben würde, zeigen, dass alle Maßnahmen, die nicht auf Kernkraft hinauslaufen, zum Scheitern verurteilt oder nicht praktikabel sind. In der Kategorisierung von &quot;Klimaskeptikern&quot; (ein blödes Wort) gehört er zu denen, die zwar den Klimawandel für eine Tatsache halten, die Maßnahmen gegen den Klimawandel aber in Zweifel ziehen (wie Lomborg).

Ich gehöre zu denen, die sich diese Maßnahmen wünschen, in der Überzeugung, dass nicht mehr genug Zeit ist, um auf die nächste Gesellschaftsformation zu warten. Allerdings befürchte ich, dass die nötige weltweite Regulierung des Rohstoffmarktes nicht stattfinden wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es demnächst einen weltweiten AKW-Bauboom geben würde, würde dies bei einer Bauzeit von mehr als 10 Jahren aus meiner Sicht zu spät kommen, zumal auch der Bau von AKWs ein beträchtliche Menge an CO2 erzeugt. Man müsste um die 1.000 Werke bauen, um einen nennenswerten CO2-Effekt zu erzielen, was derzeit illusorisch ist, ganz zu schweigen von den von Dir erwähnten Endlagerungsproblemen, auch der erhöhten Anfälligkeit gegen Terroristen.<br />
<a href="http://www.kuhrt.de/wissen/der-erfundene-boom-zeit-online-012008/" rel="nofollow">http://www.kuhrt.de/wissen/der-erfundene-boom-zeit-online-012008/</a><br />
<em>[edit: Einen Ausbau der Kernkraft hast Du natürlich nicht befürwortet, um nicht missverstanden zu werden. Ob es machbar ist, AKWs dicht zu machen und gleichzeitig CO2 massiv einzusparen, kann ich schlecht einschätzen.]</em></p>
<p>Sinn stimme ich tatsächlich in seiner Analyse der Marktmechanismen zu. Über den Leakage-Effekt, der als Gegenargument gegen ihn gebracht wurde, könnte man diskutieren, auch wenn ich glaube, dass er zu spät eintreten würde, da Öl und Kohle leider noch zu lange für das Weltklima bequem verfügbar sind.<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,587192,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,587192,00.html</a></p>
<p>Wohl im Unterschied zu Sinn sehe ich Lösungen derzeit nur jenseits von Marktmechanismen. Sinn möchte letztlich, auch wenn er das nicht zugeben würde, zeigen, dass alle Maßnahmen, die nicht auf Kernkraft hinauslaufen, zum Scheitern verurteilt oder nicht praktikabel sind. In der Kategorisierung von &#8222;Klimaskeptikern&#8220; (ein blödes Wort) gehört er zu denen, die zwar den Klimawandel für eine Tatsache halten, die Maßnahmen gegen den Klimawandel aber in Zweifel ziehen (wie Lomborg).</p>
<p>Ich gehöre zu denen, die sich diese Maßnahmen wünschen, in der Überzeugung, dass nicht mehr genug Zeit ist, um auf die nächste Gesellschaftsformation zu warten. Allerdings befürchte ich, dass die nötige weltweite Regulierung des Rohstoffmarktes nicht stattfinden wird.</p>
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		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://volkerradke.wordpress.com/2008/11/19/klima-und-marktwirtschaft-auch-nachkapitalistische/#comment-95</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 13:28:58 +0000</pubDate>
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		<description>JA ganz klar sind wir ein Teil des Problems. Man macht sich das gar nicht mehr so bewusst, da in den Nachrichten immer nur über die USA, China und Indien geredet wird. Vielleicht liegt es auch an Angelas schickem grünen Blazer den sie für solche Zwecke parat hat, dass wir uns als energiepolitisches Wunderland sehen. Auch wenn wir eine neue Medienwirksame Solarkooperation mit Indien eingehen ist das bis jetzt auch heiße Luft. Soweit ich weiß (der letzte Stand vor einem Jahr) wird in der Herstellung und Transport von Solaranlagen mehr CO2 ausgestoßen als jemals eingespart wird.

Von daher sehe ich zu einem Weiterbetrieb der AKWs und dem staatlichen Zwang 100% des Gewinns daraus in die Erforschung erneuerbarer Energien zu stecken keine Alternative. Auch wenn mir dabei etwas mulmig ist und die Frage der Endlagerung nicht geklärt ist.

Aber dazu muss man in Deutschland vor allem den Grünen und der SPD (Gabriel) einen Vorwurf machen. Es ist klar, dass die AKWs nicht unbegrenzt laufen sollen. Aber mit den immer wieder neu in Auftrag gegebenen Studien über die Zulassung Gorlebens oder Asse als Endlager liegt der Atommüll an der Oberfläche. Irgendwann muss er nun mal weg. Und kein anderes Land wird sich unseren Müll aufhalsen.

Aber mit deinem Statement bist du ganz auf der Seite von Hans-Werner Sinn. Was nicht verkehrt ist, weil es ist ein ganz natürlicher Marktmechanismus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>JA ganz klar sind wir ein Teil des Problems. Man macht sich das gar nicht mehr so bewusst, da in den Nachrichten immer nur über die USA, China und Indien geredet wird. Vielleicht liegt es auch an Angelas schickem grünen Blazer den sie für solche Zwecke parat hat, dass wir uns als energiepolitisches Wunderland sehen. Auch wenn wir eine neue Medienwirksame Solarkooperation mit Indien eingehen ist das bis jetzt auch heiße Luft. Soweit ich weiß (der letzte Stand vor einem Jahr) wird in der Herstellung und Transport von Solaranlagen mehr CO2 ausgestoßen als jemals eingespart wird.</p>
<p>Von daher sehe ich zu einem Weiterbetrieb der AKWs und dem staatlichen Zwang 100% des Gewinns daraus in die Erforschung erneuerbarer Energien zu stecken keine Alternative. Auch wenn mir dabei etwas mulmig ist und die Frage der Endlagerung nicht geklärt ist.</p>
<p>Aber dazu muss man in Deutschland vor allem den Grünen und der SPD (Gabriel) einen Vorwurf machen. Es ist klar, dass die AKWs nicht unbegrenzt laufen sollen. Aber mit den immer wieder neu in Auftrag gegebenen Studien über die Zulassung Gorlebens oder Asse als Endlager liegt der Atommüll an der Oberfläche. Irgendwann muss er nun mal weg. Und kein anderes Land wird sich unseren Müll aufhalsen.</p>
<p>Aber mit deinem Statement bist du ganz auf der Seite von Hans-Werner Sinn. Was nicht verkehrt ist, weil es ist ein ganz natürlicher Marktmechanismus.</p>
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