Volker Radke

…bis man ihr das anmerkt

Deutschlands Klimapolitik I

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Dies ist der Beginn einer unregelmäßigen Serie über die deutsche Klimapolitik. Ziel der Übung ist es zu zeigen, dass die Gerüchte über die angebliche Vorreiterrolle Deutschlands in diesem Bereich jeder Grundlage entbehren, v.a. ist die Vorstellung absurd, Deutschland könnte je der Klimapolitik den Vorrang vor seiner Autoindustrie geben. Es ist natürlich auch kein Widerspruch, führend in erneuerbaren Energien und gleichzeitig einer der übelsten CO2-Emittenten auf dem Planeten zu sein. Ich werde ausschließlich aktive Klimaforscher zitieren, denn letztlich sind ihre Aussagen die einzig relevanten zum Thema.

Zu Beginn der wohl bekannteste Klimatologe unserer Tage, James Hansen:

„…The German and Australian governments pretend to be green. When I show German officials that fossil fuel reservoir sizes imply that the coal source must be cut off, they say they will tighten the “carbon cap”. But a cap only slows the use of a fuel, it does not leave it in the ground. When I point out that their new coal plants require that they convince Russia to leave its oil in the ground, they are silent. The Australian government was elected on a platform of solving the climate problem, but then, with the help of industry, they set emission targets so high as to guarantee untold disasters for the young and the unborn. These governments are not green. They are black — coal black.

On a per capita basis, the three countries most responsible for fossil fuel carbon dioxide in the air today are the United Kingdom, the United States, and Germany, in that order…“

Geschrieben von Volker Radke

Montag, Februar 16, 2009 um 9:56

Veröffentlicht in Klimawandel, Politik

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