Frühe Prägungen eines deutschen Vorstandsvorsitzenden
>>…Hartmut Mehdorn kam 1942 in Warschau zur Welt, wo die Position seines Vaters, eines Angehörigen der deutschen Besatzungsstreitkräfte, die privilegierte Niederkunft ermöglichte. Zur Zeit des Systemkampfes absolvierte er Schulen in Westberlin, deren Frontstadtgeist ihn prägten. Mehdorn trat der Berliner Burschenschaft Frankonia bei. In ihren aktuellen Selbstdarstellungen werben die Burschenschaften mit dem Wahlspruch „Ehre, Freiheit, Vaterland“ und unterhalten gewöhnlich auch einen Fechtbetrieb.[1] Als die neu entstandene deutsche Luftwaffe technische Offiziere suchte, begann Mehdorn 1974 eine Militärkarriere. Sie führte ihn an die Spitze des vormaligen Produzenten von NS-Jagdflugzeugen Messerschmitt, der inzwischen erneut Kampfmaschinen herstellte. Weitere Stationen waren führende Positionen beim damals größten deutschen Rüstungsexporteur, der DASA (Deutsche Aerospace Aktiengesellschaft), und anderen Anbietern von Luftkriegsobjekten….<<