Volker Radke

…bis man ihr das anmerkt

Archiv für die Kategorie ‘Klimawandel

Kopenhagen im Dezember

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Meine Vorhersage für die Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember: Es wird keine Einigung auf die vom IPCC geforderte Reduktion der Treibhausemissionen um 25-40% geben, und wenn doch, wird es keine ausreichende Sanktionierbarkeit geben, um die Emissionsziele auch durchzusetzen. Das Fernziel bis 2050 ist weniger interessant, weil entscheidende Änderungen bis etwa 2020 stattfinden müssen, um absehbar unabsehbare Konsequenzen zu verhindern.

Ich glaube ja nicht an die Möglichkeit einschneidender Reduktionen der CO2-Emissionen unter den Bedingungen massiver zwischenstaatlicher und kapitalistischer Konkurrenz. Die bisherige Entwicklung, 21 Jahre nach Gründung des IPCC, gibt wenig Anlass zu optimistischeren Erwartungen.

Geschrieben von Volker Radke

Samstag, Juli 11, 2009 um 10:42

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Das politische Scheitern der Klimaforscher VII

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James Hansen über Waxman-Markey:

>>…Some leaders of big environmental organizations have said I’m naïve to posit an alternative to cap-and-trade, and have suggested I stick to climate modeling. Let’s pass a bill, any bill, now and improve it later, they say. The real naïveté is their belief that they, and not the fossil-fuel interests, are driving the legislative process.

The fact is that the climate course set by Waxman-Markey is a disaster course. Their bill is an astoundingly inefficient way to get a tiny reduction of emissions. It’s less than worthless, because it will delay by at least a decade starting on a path that is fundamentally sound from the standpoints of both economics and climate preservation…<<

Wenn Hansen Recht mit seiner Aussage hat, dass die Interessen der Öl- und Kohleindustrie den legislativen Prozess in den USA dominieren, dann macht es allerdings auch keinen Sinn, einen alternativen Vorschlag in diesen legislativen Prozess einzubringen. Nicht auf eine Alternative zu Waxman-Markey zu setzen ist Hansens Naivität, sondern sein Festhalten am legislativen Prozess wider besseres Wissen.

Geschrieben von Volker Radke

Freitag, Juli 10, 2009 um 9:56

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Klimawandel und materialistische Dialektik

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Thomas Konicz:

>>…Schon im Juni 2008 warnte Hansen in einer Rede vor dem US-Kongress, dass die Zeit zu handeln äußerst knapp bemessen sei. „Elemente eines perfekten Sturms“ seien nachweisbar, eine „globale Katastrophe“ stehe kurz bevor. Auch Hansen geht – ähnlich wie Flannery – davon aus, dass die erreichte Konzentration von CO2-Partikeln in der Atmosphäre bereits zu hoch sei. Das Klima könnte sehr bald diesen „Punkt des Umkippens“ erreichen. Sei dieser Punkt überschritten, würde es sich mittels positiver Rückkopplungen „dynamisch jeglichen Kontrollversuchen der Menschheit entziehen“.

Umschlagen von Quantität in Qualität Was Hansen, Holdren und andere Wissenschaftler hier (wieder-)entdeckt haben, ist eine alte Gesetzmäßigkeit materialistischer Dialektik. Die geht seit Marx’ Zeiten davon aus, dass beständige, quantitative Änderungen in einem komplexen System – wie in diesem Fall der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre – ab einem bestimmten Punkt zu einem plötzlichen, qualitativen Sprung führen, der das System in einen gänzlich anderen Zustand überführt. Wie dieses „Umschlagen von Quantität in Qualität“ vonstatten geht, kann jeder seit 1878 im „Anti-Dühring“ und seit 1883 in der „Dialektik der Natur“ nachlesen. Im gewissen Sinne entdeckt die Naturwissenschaft gerade die Marx’sche materialistische Dialektik neu – freilich, ohne dies zu bemerken…<<

Geschrieben von Volker Radke

Freitag, Juli 10, 2009 um 9:10

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Das politische Scheitern der Klimaforscher VI

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Nachdem die G8 erklärt haben, die globale Erwärmung auf 2°C begrenzen zu wollen, ohne jedoch konkrete Schritte zu beschließen:

>>Über die Erklärung von L‘Aquila kann auch der Kieler Klimaforscher Mojib Latif nur den Kopf schütteln: „Ich kann es nicht mehr hören.” Zu oft habe er Politiker über Klimaschutz reden hören. Passiert sei nie etwas. Dabei könne man durchaus sofort handeln: „Wenn wir die Regenwälder schützen und die Brandrodung verhindern.” Damit würde man den CO2-Ausstoss um 15 Prozent reduzieren.<<

Geschrieben von Volker Radke

Donnerstag, Juli 9, 2009 um 7:31

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Klima, El Nino und Sonnenflecken

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Eine lohnende Zusammenfassung dessen, was für 2009 und 2010 in Sachen Klima zu erwarten sein wird.

Das Thema begann mich im Jahr 2003 zu interessieren, als Marita und ich auf der Autobahn unterwegs waren und zum ersten Mal Temparaturen von 40°C in Deutschland bewusst erlebten. Die politökonomische Bedeutung des Klimawandels begann ich erst vor kurzem zu verstehen.

Geschrieben von Volker Radke

Montag, Juli 6, 2009 um 8:20

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Flexibler Klimaerwärmungsskeptiker

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Handelt es sich beim Klimawandel um Unfug, eine Religion, eine Massenneurose, hat die Erwärmung gerade gestoppt, wird es sogar kälter, wird die auf einmal doch vorhandene Erwärmung von der Sonne verursacht, und ist diese Erwärmung am Ende gar etwas Positives für die Menschheit? Benny Peiser hat alles im Angebot:

>>Kein Anzeichen für Erwärmung des Mittelmeeres<<

>>US-Wissenschaftler fabrizieren Klimahysterie<<

>>Antarktische Eisdecke ganz normal<<

>>Crops under stress as temperatures fall<<

>>Global Warming Pauses<<

>>Antarktis Eis wächst, Klimahysterie schmilzt<<

>>Climate change scepticism is going mainstream<<

>>Last Days of the ‘Global Warming’ Grand Narrative?<<

>>30 Jahre Pause von der Klimaerwärmung?<<

>>Klimatologie = Astrologie?<<

>>I’m a sceptic now, says ex-NASA climate boss<<

>>Grönland Armageddon abgesagt<<

>>Anstieg des Meeresspiegels verlangsamt sich<<

>>Wachsendes Meereis<<

>>Modellierte Klimahysterie verliert Glaubwürdigkeit<<

>>Viel schlimmer als befürchtet (steht es um die Klimamodelle)<<

>>Sea Ice growing at fastest Pace on Record<<

>>The Nonsense of Global Warming<<

>>Falscher Alarm: Grönlands Gletscher sind ok<<

>>Ist der Glaube an die Globale Erwärmung eine Massenneurose?<< (weiter unten wird er sich selbst zu diesem Glauben bekennen, vr)

>>Erwärmung erkaltet<<

>>Globale Erwärmung (alias Kältesturz) zerstört afghanischen Opiumanbau<<

>>Kalte Dusche für Hitzköpfe: Eine Entwarnung nach der anderen<<

>>Auch das noch: Globale Abkühlung<<

>>Auch das noch: Abkühlung der Weltmeere<<

>>Antarctica Ain’t Cooperating!<<

>>Meereis-Hysterie schmilzt dahin<<

>>Klimahysterie: Ein Widerruf nach dem anderen<<

>>Lahme Sonne, Kleine Eiszeit?<<

>>Mehr Eis als je zuvor<<

>>Klimakatastrophe: Antarktis versinkt im Schnee!<<

>>Immer mehr Klimaskeptiker melden sich zu Wort<<

>>Globale Erwärmung scheint gestoppt zu haben<<

>>Global warming has essentially stopped, at least for now<<

>>THE GREENLAND-ANTARCTICA MELTING PROBLEM DOES NOT EXIST<<

>>“It’s hard to see a global-warming signal from the mainland of Antarctica”<<

>>Retreat of the warmists begins to accelerate<<

>>Klimatologie: Die moderne Astrologie<<

Auf der anderen Seite:

>>I do not think anyone is questioning that we are in a period of global warming.<<

>>Neue Studie: Bis zu Zwei Drittel der Erderwärmung durch die Sonne<<

Und sowieso:

>>Die neue Realpolitik: Why Climate Change Can’t Be Stopped<<

Macht aber nix:

>>Ein Lob der globalen Erwärmung<<

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Wie sind diese Widersprüche zu erklären? Vielleicht mit einer

>>Cognitive Dissonance<<

Wer tiefer gräbt, findet jedoch

>>Die bipolare Störung der bipolaren Klimaberichterstattung<<

Abgesehen davon:

>>Was interessiert mich das Geschwätz von gestern<<

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(Mit einer Ausnahme sind alle Zitate Überschriften aus Blogbeiträgen von Benny Peiser auf achgut.de. Ein Zitat habe ich bei Wikipedia gefunden.)

Geschrieben von Volker Radke

Sonntag, Juli 5, 2009 um 11:30

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You hide, they seek II

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>>Als vom Ökofaschismus persönlich bedrohter Bürger dieses Landes (Richterliche Drohung mit Psychiatrisierung und zweimalige Ordnungshaft), der den Ökofaschisten den „solaren Schwindel-Spiegel“ vorhält, weiss ich, dass Edgar Gärtner eine sehr korrekte Analyse der historischen Fakten hier publiziert hat. Seine Analyse erklärt meine persönlichgemachten Erfahrungen.

Respekt und meine höchste Anerkennung für dieses sehr lesenswerte Essay, was ich mir sofort als .pdf-Datei weggesichert habe.<< (Kommentar auf eifrei)

Geschrieben von Volker Radke

Samstag, Juli 4, 2009 um 5:43

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Deutschlands Klimapolitik II

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Man kann durchaus gleichzeitig die Rolle des Vorreiters im Klimaschutz und bei der Entwicklung erneuerbarer Energien spielen, neue Kohlekraftwerke bauen und sich darauf vorbereiten, im Falle eines weiteren Abtauens des arktischen Eises beim Bohren ganz vorne dabei zu sein:

>>Berliner Regierungsberater wünschen den EU-Beitritt Islands und erklären das Land zum „strategischen Brückenkopf“ der EU in Richtung Arktis. Weil das Polarmeer wegen der Eisschmelze in Zukunft als Rohstoffquelle und als Seehandelsroute große Bedeutung besitzen werde, sei es vorteilhaft, wenn Reykjavik sich der EU anschließe, heißt es bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Für die Arktis, an die der Inselstaat grenzt, sagen Beobachter harte Einflusskämpfe („Neues Great Game“) und eine baldige Militarisierung voraus. Island gehört der NATO an und ist militärpolitisch bislang vor allem den Vereinigten Staaten verbunden. Seit dem Kollaps der isländischen Finanzen diskutiert das politische Establishment lebhaft über den Beitritt zur EU, ein schneller Beginn entsprechender Verhandlungen ist im Gespräch. Die SWP warnt allerdings, wegen der EU-Skepsis in der Bevölkerung Islands sei wie in anderen Ländern ein „konzertierter Einsatz“ von Politik und Medien unumgänglich, um das vorgeschriebene Referendum zu gewinnen…<< (German Foreign Policy)

Geschrieben von Volker Radke

Donnerstag, Mai 14, 2009 um 9:42

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Das politische Scheitern der Klimaforscher V

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Geschrieben von Volker Radke

Freitag, Mai 8, 2009 um 8:16

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Das politische Scheitern der Klimaforscher IV

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David Adam, guardian.co.uk:

>>Almost nine out of 10 climate scientists do not believe political efforts to restrict global warming to 2C will succeed, a Guardian poll reveals today. An average rise of 4-5C by the end of this century is more likely, they say, given soaring carbon emissions and political constraints.

[...]

Some of those surveyed who said the 2C target would be met confessed they did so more out of hope rather than belief. „As a mother of young children I choose to believe this, and work hard toward it,“ one said.

„This optimism is not primarily due to scientific facts, but to hope,“ said another…<<

Geschrieben von Volker Radke

Dienstag, April 14, 2009 um 4:54

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