Archiv für die Kategorie ‘Personal’
Einer meiner peinlichsten Weblog-Momente: etwas zu prognostizieren, um Monate später herauszufinden, dass das Vorhergesagte zum Zeitpunkt des Schreibens schon längst eingetroffen war.
Gefilmt?
Ein Blackberry im Rinnstein vor einer Einfahrt. Als ich es – in der Annahme, dass es wohl jemand verloren haben muss – aufhebe, lese ich auf dem Display:
Hallo Fremder, bitte lass diesen Blackberry liegen. [NAME]
Marita meinte, ich sei bestimmt gefilmt worden.
Heute morgen früher aufgewacht, weil ein Traum zu gut verlief und dadurch unglaubwürdig wurde.
Umzug
Die Migration meines alten WordPress-Blogs von Looplab hierher scheint funktioniert zu haben, gar nicht schlecht für einen mickrigen XML-File! Die alte Homepage auf Looplab habe ich gelöscht, einige meiner älteren Texte werde ich hier noch einbinden.
Back Up
Das Hardware-Problem unseres Looplab-Servers ist behoben (nein, wir wurden nicht gehackt, höchstens mit einem Beil), und das Backup ist aufgespielt. Sorry an die Planeten dafür, dass alte Postings jetzt zum zweiten Mal auftauchen.
Dank an scw für eine Menge Arbeit.
Arbeitersportverein II
Initiative gegen die Bebauung des Sparbiersportplatzes:
>>Ehemalige Grüne wie Thomas Ebermann kritisieren heute rechte Tendenzen bei der Linkspartei. Sie verschweigen dabei allerdings bewusst ihre eigene Querfront-Politik der 1980er Jahre. Im Kalkül der “Öko-Sozialisten”, die seit Mitte der 70er Jahre Überlegungen darüber anstellten, wie man durch Wahlbeteiligungen Macht & Einfluss erzielen könnte, spielten die “bürgerlichen Kräfte” von Beginn an eine zentrale Rolle, denn es war klar, dass man mit dem eigenen Alternativmilieu allein die 5-Prozent-Hürde nicht würde überspringen können. Man wußte dabei genau, dass es sich bei den anvisierten Bürgern in Wirklichkeit um ein konservatives bis rechtes Publikum handelt, denn Wald- und Naturschutz waren immer schon eine wichtige rechte, letztlich völkische Domäne. Nicht zufällig waren deshalb alle grünen Mini-Parteien und Gruppen, die es in der BRD bis dahin schon reichlich gab (das gilt auch für den 1975 entstandenen “Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland”), rechte Gründungen.
[…]
Thomas Ebermann saß ab 1987 mit seinem Fraktionskollegen Alfred Mechtersheimer im Bundestag, einem Mann, der vom bayrischen Verfassungsschutz nur wenige Jahre später als „rechtsextrem“ eingestuft wurde. Es ist kein Wunder, dass aus diesem Milieu Leute wie Angelika Beer, Willi Hoss, Christa Nickels, Antje Vollmer, Otto Schily oder Joseph Fischer hervorgingen, und es ist keine Rechtswende, wenn Grüne heute in Altona oder in Frankfurt mit der CDU koalieren. Grüne Querfront-Linke wie Jutta Ditfurth, versuchen nachträglich die Geschichte der Grünen als eine Geschichte des Verrats an linken Idealen darzustellen und ihre Zusammenarbeit mit den Rechten als clevere Taktik zu verharmlosen: „Wir Linken wollten mit der Grünen-Gründung von 1980 verhindern, dass die ökologische Frage von Rechts besetzt und die faschistische Blut-und-Boden-Ideologie modernisiert wurde“. Es ist die selbe Rechtfertigung, die man heute von Politikern der Linkspartei hören kann, die mit rechten Wählern “kein Problem” haben. Allerdings gingen die damaligen Öko-Sozialisten dabei viel weiter als heute DIE LINKE.<<
10 Tage Urlaub, bin am 8. Februar wieder da.
Entwicklung des Spamaufkommens in Weblogs
Statistik des Spamblockers Akismet, man beachte den Peak zur Weihnachtszeit
Nachdem ich trotz „Did you pass Math?“ und „Bad Behaviour“ immer noch gezwungen war, Spam manuell zu löschen – und das, obwohl bei mir eigentlich nur registrierte Benutzer kommentieren dürfen – habe ich die beiden wieder deaktiviert und versuche es die nächsten Tage mit Akismet. Wenigstens kann ich dort überwachen, ob auch legitime Komentare geblockt werden.
Gaffer
Gestern eine Zeit lang Sturm-TV geschaut, (jetzt nicht mehr) heimlich gehofft zu sehen, dass es einen dieser eingebetteten Orkan-Berichterstatter mal wegweht. Am besten gefallen hat mir, wie die Moderatorin des ZDF-Mittagsmagazins dem Außendienstler den mütterlichen Tipp gegeben hat, sich doch am Geländer festzuhalten. So ist das also, wenn man in der Hackordnung des Senders ganz unten ist.
DSL-Drückerkolonne
Als ich mitbekam, dass meine Nachbarin den Typen gar nicht mehr los wurde, entschloss ich mich, die Wohnung doch mal zu verlassen und den Heini zu konfrontieren. In so etwas bin ich furchtbar schlecht, aber was soll’s.
Er erzählte mir, dass er im Auftrag von T-Online unterwegs sei und nur überprüfe, ob für die Leute ein anderer Tarif günstiger sein könnte. Dann überreichte er mir eine Karte, auf der zwar nichts von T-Online, aber dafür „Alice“ stand, unverkennbar ein konkurrierender Anbieter. Die Nachbarin nutzte die Ablenkung, um sich zurückzuziehen, und mir wollte der Mensch anscheinend nichts verkaufen. Später traf ich ihn noch noch mal beim Fastfoodorganisieren, diesmal stand noch eine Kollegin bei ihm, und kassierte einen finsteren Blick.
Alice scheint generell nicht zimperlich bei der Acquise neuer Kunden zu sein, ob sie dies über externe oder firmeneigene Bullies machen ist für mich irrelevant:
http://www.teltarif.de/forum/a-hansenet/79-1.html
http://www.endl.de/weblog/2005/kw22.htm#0114
http://forum.golem.de/read.php?1664,355847,355894
http://groups.google.de/group/braunschweig.allgemeines/browse_frm/thread/f91e961281210a10/bfaa0e33eb0e3e12?lnk=st&q=dr%C3%BCckerkolonne+dsl+alice&rnum=1&hl=de#bfaa0e33eb0e3e12