Volker Radke

…bis man ihr das anmerkt

Treibhauseffekt, El Nino, Sonnenflecken und Vulkane

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Ein schönes Stück Journalismus über die wichtigsten Zusammenhänge bei der Etnwicklung der globalen Temperatur:

Geschrieben von Volker Radke

Dienstag, September 8, 2009 um 7:17

Veröffentlicht in Klimawandel, Politik

Das politische Scheitern der Klimaforscher IX

mit einem Kommentar

Tragik der Allmende (Tragedy of the Commons) für Einsteiger – Stefan Rahmstorf im Interview mit morgenweb.de:

>>morgenweb: Derzeit stocken die Klimaverhandlungen. Wie bewerten sie die Aussichten für Kopenhagen?

Rahmstorf: Bleibt es bei den Vorschlägen der Länder, die heute auf dem Tisch liegen, landen wir bei einer Erwärmung von drei Grad oder mehr. Der jetzige Ansatz leidet unter dem fundamentalen Dilemma, dass jedes Land versucht, das Beste für sich herauszuholen. Am Schluss kommt für die gesamte Menschheit das schlechteste Ergebnis heraus.<<

Wie Ian Angus in seiner Kritik des Konzepts der Tragik der Allmende richtig bemerkt, ist sie keine anthropologische Konstante, und kann zumindest auf lokaler Ebene auch unter kapitalistischen Bedingungen durch Kooperation der gemeinsam Betroffenen vermieden werden (regionale Umweltabkommen, etwa der Rheinanliegerstaaten). Freilich dürfte die Tragedy of the Commons auf globaler Ebene unter Bedingungen nationalstaatlicher Konkurrenz um knapper werdende Ressourcen kaum zu umgehen sein.

Geschrieben von Volker Radke

Samstag, September 5, 2009 um 9:04

Veröffentlicht in Klimawandel, Politik

Battlestar Galactica

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Warum ich es selbst als SF-Fan nie geschafft habe, mir mehr als einige Folgen der neuen Serie anzuschauen:

- Familiendrama ohne Ende. Was für ein Problem Lee Adama mit seinem Daddy hat, möchte ich einfach nicht wissen. Selbst die interessanteren Folgen waren aufdringlich mit öden Beziehungskisten durchsetzt, von denen die Macher wohl annehmen, dass ohne sie das Publikum zu klein würde. Mein Alptraum ist, dass sie Recht haben könnten.

- Jeder an Bord der Galactica könnte ein cylonischer Schläfer sein, was erstmal spannend klingt. Leider erzeugt das jedoch weniger suspense als Beliebigkeit, zumal die Cylonen selbst sich irgendwann nicht mehr einig sind. Ohne Frage ist es zu begrüßen, wenn Gut und Böse in einer SF-Serie mal nicht so eindeutig verteilt sind.

- Die Auftritte des fahrigen Baltar, der unter der Last seiner Lügen und seines Verrats leidet, und der Präsidentin sind, was durchaus beabsichtigt sein kann, sehr anstrengend anzuschauen. Die Rhythmisierung und der Schnitt dieser Szenen bereitet mir körperliches Unbehagen.

- Generell schafft die Serie für nicht, was den besten Folgen von Star Trek und Babylon 5 gelungen ist – Spannung und Tempo über eine Folge oder auch mehrere hinweg aufzubauen.

- Gegen Ende wird es arg spirituell, und auch hier macht mir Sorgen, dass man in SF-Serien am Ende ohne Religion (oder wenn die Religiösen mal die bad guys wären) zu wenige Zuschauer hätte. Auch in Babylon 5 und Star Trek war das kaum anders, obwohl der Macher von Babylon 5 sogar ein erklärter Atheist ist.

Die Idee, dass eine kleine Flotte, von Feinden verfolgt, auf der Suche nach der lange vergessenen Erde ist, ist episch, doch leider wurde sie sowohl in der Orginalserie als auch im Remake unbefriedigend umgesetzt. Die irrsinnigste handlungsimmanente Begründung für Einsparungen lieferte dabei die zweite Staffel der Originalserie: Weil die menschlichen Flüchtlinge über Jahre hinweg mit Überlichtgeschwindigkeit geflogen sind, sind sie in der Zeit rückwärtsgereist, bis sie die Erde ausgerechnet in dem Moment finden, als dort das Jahr 1980 ist, und man auf das Erstellen von futuristischen Requisiten und Sets verzichten kann. Man muss die Originalserie also wirklich nicht gesehen haben.

Dafür wird die Erde in der neuen Serie gleich zweimal gefunden, und wie das kommt, haben mir selbst zwei Freunde, die die Mehrzahl der Folgen gesehen haben, nicht wirklich erklären können. Wikipedia weiß es jedoch:

>>Am Ende der Serie erfahren die Zuschauer, dass die von den Kolonisten gesuchte „Erde“ nicht „unsere“ Erde ist. Nachdem es den Kolonisten und den mit ihnen verbündeten Zylonen (allen voran den „Final Five“) gelungen ist, die feindlichen Zylonen auszuschalten, finden sie durch einen Zufall die „neue“ (unsere) Erde. Die Menschen beschließen, dort noch einmal ganz von vorn, ohne fortgeschrittene Technik anzufangen. Die Navigationscomputer der Flotte werden mit dem System der Galactica gekoppelt und von Sam Anders, einem der „Final Five“, in die Sonne gesteuert, den überlebenden Zenturios der mit den Menschen verbündeten Fraktion wird das Basisschiff überlassen, mit dem sie davon fliegen. Die Menschen und die verbleibenden zylonischen Replikanten lassen sich auf unterschiedlichen Gebieten der Erde nieder, so dass sie gemeinsam mit den eigentlichen Ureinwohnern der Erde die Stammeltern der irdischen Menschheit werden.<<

Sicherlich nicht das Schlechteste an der neuen Serie von 2004 ist dieser Auftritt bei David Letterman.

Geschrieben von Volker Radke

Mittwoch, August 26, 2009 um 10:04

Veröffentlicht in Kultur

Passing the torch

mit 7 Kommentaren

Geschrieben von Volker Radke

Sonntag, August 23, 2009 um 8:28

Veröffentlicht in Politik

Staat ohne Existenzrecht II

mit 2 Kommentaren

Bei der Begeisterung über Tarantinos „Inglourious Basterds“, der es Deutschen ermöglicht, nachträglich risikolos auf der richtigen Seite zu sein, ist der online verfügbaren deutschen Presse bei ihrer aktuellen Berichterstattung über tatsächliche jüdische Versuche der Vergeltung glatt entgangen, dass die Nürnberger Justiz noch 1999 versucht hat, gegen zwei Mitglieder der Nakam-Gruppe rechtlich vorzugehen. Erst 2000 stellte man diese Bemühungen ein.

Geschrieben von Volker Radke

Sonntag, August 23, 2009 um 7:20

Veröffentlicht in Politik

Antisemitische Lüge, deutsche Wahrheit

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Spiegel Online vom 23.8.09

Spiegel Online vom 23.8.09

Geschrieben von Volker Radke

Sonntag, August 23, 2009 um 6:46

Veröffentlicht in Politik

Deutsch-europäische Prioritäten

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Frankfurter Rundschau, 23.8.09:

>>Waldbrände bei Athen – Flammen erreichten die ersten Vororte<<

Eberhard Rondholz, Kokret 10/2007:

>>…Die Ursachen für das Desaster sind bekannt: Es war noch heißer als sonst, die Winde waren heftiger, die Pyromanen zahlreicher und die Bodenspekulanten gieriger, die Feuerwehren schlechter ausgestattet denn je. Warum das Material bei den Brandschützern so knapp ist und anderswo so reichlich, ist ein nationales Tabu: Weil das Land immer mehr Waffen kaufen muß, angeblich. Über 318 Kampfflugzeuge verfügt die griechische Luftwaffe derzeit, darunter 59 F16 der neuesten Generation. Dagegen stehen 20 einsatzfähige (zum Teil ziemlich angejahrte) Löschflugzeuge vom Typ Canadair. Da muß man, wenn’s brennt, woanders um Hilfe bitten. Deutschland hat 3 (drei!) Chinook-Helikopter geschickt. Zwar hat das griechische Heer davon selber mehr als ein Dutzend. Doch das muß geschont werden – für den Tag, an dem der Türke kommt.

Die EU will Griechenland jetzt den jährlichen Vier-Milliarden-Scheck mit einer fetten Sonderhilfe aufstocken. Werden doch diese vier Milliarden für Waffenimporte gebraucht, und da wäre es wegen der Brandschäden knapp geworden nächstes Jahr. Schließlich sind Kaufversprechen einzulösen – Angela Merkel hat kürzlich in Athen energisch daran erinnert: Drei U-Boote vom Typ 214 will HDW Kiel/Thyssen-Krupp in Hellas noch absetzen, EADS 30 Eurofighter, Kraus-Maffei mehr als 300 Leos. Das griechische Kriegsbudget ist, gemessen am BIP, fast doppelt so hoch wie das deutsche, und dabei verteidigt Griechenland seine Freiheit nicht am Hindukusch…<<

Geschrieben von Volker Radke

Sonntag, August 23, 2009 um 1:50

Veröffentlicht in Klimawandel, Politik

Dialog der Generationen

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Sind bestimmt Leute mit abnorm netten Großeltern, die auf solche Ideen kommen.

Geschrieben von Volker Radke

Montag, August 10, 2009 um 7:11

Veröffentlicht in Politik

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Geschrieben von Volker Radke

Sonntag, August 2, 2009 um 10:24

Veröffentlicht in Kultur

mit 2 Kommentaren

Geschrieben von Volker Radke

Freitag, Juli 24, 2009 um 2:05

Veröffentlicht in Hardware